Die Nutzung von sozialen Netzwerken
wie Facebook beeinflussen zusätzlich das Sozialkapital, Vertrauen und Sozialen
Einsatz in positiver Hinsicht. Als Folge erfährt der Nutzer ein Gefühl der
Zufriedenheit (Vgl. Hiscott, R. 2014. & Valenzuela, S., Park, N. and Kee,
K. F. 2009 zitiert nach Miller, 2016: 195).

Für den Begriff des Sozialkapitals gibt
es bereits zahlreiche Definitionen, dennoch ist die kurze Definition von Lin am
geeignetsten (Vgl. Kneidinger 2010: 25).

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„Social capital is an elastic construct used to
describe the benefit one receives from one´s relationships with other people.” (Lin 1999 zitiert nach Kneidinger 2010: 25). Das Sozialkapital
verdeutlicht nochmals die Wichtigkeit von Beziehungen, welche wir mit sozialen
Medien am einfachsten eingehen können.

Laut Forschern spiegelt sich der
Einfluss von Facebook Beiträgen auf die Nutzer auch außerhalb der Nutzung der
Sozialen Medien wieder. Fröhliche Menschen haben einen positiven Einfluss auf
das Leben eines Individuums, wobei negative Menschen einen schlechten Einfluss
auf das Leben haben und einen unglücklicher machen. Die Unterschiedlichen
Erkenntnissen der Studien in Bezug auf soziale Medien und Lebenszufriedenheit
verdeutlichen, dass es keine allgemeingültige Beziehung zwischen diesen beiden
Konstrukten gibt. Nutzer haben außerdem unterschiedliche Intentionen bei der
Nutzung von Sozialen Medien (Vgl. Miller 2016: 195)

Ein wichtiger Bestandteil von
sozialen Medien ist, dass Nutzer die Möglichkeit haben ihren persönlichen
Interessen in vollen Zügen und auf unterschiedlichster Art und Weise
nachzugehen (Vgl. Miller 2016: 196).

Einerseits kann sich diese Art von
Freiheit positiv auf die Lebenszufriedenheit auswirken, andererseits besteht
die Gefahr sich von seiner Außenwelt abzuschotten, da der Fokus bei der Nutzung
sozialer Medien nur auf den eigenen Interessen und Wahrnehmungen liegt.

Des weiteren hält das Gefühl der Zufriedenheit
bei der Nutzung Sozialer Medien nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt an (Vgl.
Miller 2016: 200).